24.11.2016 von Aylin Chaaban

Click-Through-Rate

Die Click-Through-Rate (auch CTR gennant) gibt das Verhältnis der Klicks auf eine Anzeige zu den ausgelieferten Impressionen an. So wird Auskunft darüber gegeben, wie effektiv eine Anzeige ist.

Informationen rund um die Click-Through-Rate

Die Click-Through-Rate wird mit der Formel: Klicks/Seitenaufrufe x 100 berechnet. An einem Beispiel erklärt bedeutet das: Wird eine Anzeige 1000 Mal eingeblendet und 50 Mal angeklickt, beläuft sich die CTR auf 5 Prozent. Je nach Werbeträger, also zum Beispiel facebook oder eine Website, gelten unterschiedliche Durchschnitts-Raten für die Click-Through-Rate. Während diese sich bei facebook auf ca. elf Prozent beläuft, werden Werbebanner im Displaynetzwerk nur etwa 0,05 Mal eingeklickt.

Die CTR steht außerdem als wichtige Messgröße in einem direkten Bezug zu der Conversion Rate. Diese bezieht sich nicht nur auf den Klick auf eine Anzeige, sondern auch auf das Vollziehen einer für das Unternehmen relevante Handlung.

Die CTR und Google

Auch für das Werbenetzwerk AdWords der Suchmaschine Google ist die CTR ein wichtiger Faktor, um die Relevanz und Qualität der Anzeigen festzustellen. Werden Anzeigen nur unterdurchschnittlich oft angeklickt, so wertet das die anderen Anzeigen im Konto ab. Das kann dazu führen, dass nur Anzeigen mit einem hohen Gebot ausgespielt werden.

Bedeutung für die Suchmaschinenoptimierung

Auch im SEO-Bereich ist die CTR ein wichtiger Indikator für die Relevanz der Websites, die in den SERPs auftauchen. Besitzen diese zum Beispiel eine im Vergleich zu den anderen Websites geringe Click-Through-Rate, so ist das ein negatives Ranking-Signal für die Suchmaschine. Grund hierfür muss nicht zwangsläufig die Website selbst sein. In den SERPs sind es oft die Meta-Daten, die entscheidend für einen Klick sind.

Um die Click-Through-Rate zu erhöhen können also verschiedene Maßnahmen ergriffen werden. Während beispielsweise eine in der Optimierung der Meta-Daten liegt, bezieht sich eine andere auf die Erstellung von Landing Pages. Letztere dient dazu, spezifischere Themen anzusprechen, die genauer auf die Suchanfrage des Nutzers eingehen.

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Aylin Chaaban

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